Das Mittelstandsstabilisierungsprogramm wird um ein Jahr verlängert
Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich lud Mitte November gemeinsam mit seinen Kabinettskollegen, Wirtschaftsminister Sven Morlok und Finanzminister Georg Unland, zum 4. Wirtschaftstreffen in die Sächsische Staatskanzlei.
Mit dabei waren neben den Präsidenten der sächsischen Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammern und Unternehmerverbände auch hochrangige Vertreter von Banken, Gewerkschaften sowie von rund 20 mittelständischen Unternehmen und in Sachsen tätigen Konzernen. Im Vorfeld des Treffens sagte der Geschäftsführer der Fahrzeugelektrik Pirna GmbH, Wolfgang
Osterode: „Wir haben Wirtschaftsminister Morlok beim Besuch in unserer Firma mit auf den Weg gegeben: Wir erwarten keine Entlastungen, aber wir möchten, dass die Grundbedingungen für den Mittelstand so bleiben, dass wir weiterhin in Sachsen produzieren können." Sein Unternehmen habe durch die Wirtschaftskrise keine so extremen Einbußen hinnehmen müssen, aber an der Automobilindustrie sei die Krise natürlich nicht vorbeigegangen. Von der Politik erhoffe er sich nun klare Signale. Immerhin kündigte Stanislaw Tillich die Verlängerung des Mittelstandsstabilisierungsprogramms an. Das Programm, das ursprünglich Ende des Jahres auslaufen sollte, wird die kleinen und mittleren sächsischen Unternehmen in Ergänzung der vorhandenen klassischen Bürgschaftsprogramme für ein weiteres Jahr unterstützen und soll dazu beitragen, Arbeitsplätze in Sachsen zu erhalten.
SP






