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Donnerstag, 11.M�rz 2010

Anzeichen des Aufschwungs

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Finanzexperten sehen gute Frühindikatoren und machen Mut

Das 4. Sächsische Finanzsymposium Mitte Januar in Dresden stand ganz unter dem Eindruck der Weltwirtschaftskrise. Rocco Damm, geschäftsführender Gesellschafter der veranstaltenden Dresdener Vermögensverwaltung Damm|Rumpf|Hering: „Wir erleben zur Zeit in vielen Gesprächen eine große Verunsicherung der Vermögenden. Mit dem Finanzsymposium wollten wir eine Orientierung in schwieriger Zeit geben."
Die Experten, der Chefanalyst der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer und der Berater professioneller Anleger, Joachim Goldberg, machten den 200 Gästen aus Politik und Wirtschaft im Vortragssaal der Sächsischen Landesbibliothek Mut und legten sich für die nächsten Monate fest: „Ich erwarte im ersten Quartal weiter steigende Kurse an den Börsen", sagte Goldberg, dessen Firma Cognitrend in Frankfurt Prognosen aus der Psychologie der Anleger ableitet. Sein Kollege Folker Hellmeyer ging noch weiter. Er sieht für 2010 insgesamt ein gutes Börsenjahr. „Der Dax könnte am Jahresende bei 7000 Punkten stehen, Abweichungen von dieser Prognose nach oben sind nicht unwahrscheinlich." Gründe für den Optimismus sind die guten Frühindikatoren der Wirtschaft. „Fast alle Konjunkturdaten deuten im Moment darauf hin, dass der Aufschwung zumindest in den nächsten Monaten anhalten wird", war sich Hellmeyer sicher. Darüber hinaus müssten extrem niedrige Lagerbestände  in den kommenden Monaten dringend aufgefüllt werden.

Foto:
Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank im Gespräch mit Holger Scholze, Moderator und Börsenkorrespondent.     Foto: Damm|Rumpf|Hering
Vermögensverwaltung GmbH

 
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Hauptgeschäftsführer vom Verband Nordostchemie: „Wir verstehen wirklich etwas von Umweltschutz“

Die Chemieindustrie erwirtschaftet in Deutschland jährlich 180 Milliarden Euro. Deutschland ist damit in Europa mit Abstand der bedeutendste Chemiestandort. Rund 440.000 der 6,1 Millionen Industriebeschäftigten Deutschlands arbeiten in der Branche. Die im Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland organisierten Unternehmen haben rund 81.000 Mitarbeiter in Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt und erwirtschaften einen Umsatz von 21 Milliarden Euro im Jahr. Neben der Wirtschafts- und Innovationskraft sowie der Beschäftigungspotenziale stellen die Leistungen im Bereich Umweltschutz den beachtlichsten Erfolg der Branche in Mitteldeutschland dar.
„Wenn wir von Umweltschutz reden, sehen die Leute, dass wir wirklich etwas davon verstehen", betont Dr. Paul Kriegelsteiner, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie e. V., Landesverband Nordost (Nordostchemie). Die chemische Industrie war in Ostdeutschland vor dem 1990 einsetzenden Strukturwandel ein enormer Umweltverschmutzer.

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