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Donnerstag, 09.September 2010

Gebündelte Kompetenz

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Interview mit edia.con Geschäftsführern Siegfried Ziegler und Dr. med. Edgar Strauch

Die edia.con gemeinnützige GmbH ist regional tätig und vereinigt Krankenhäuser, Altenpflege- und Rehabilitationseinrichtungen, Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sowie soziale Einrichtungen. Laut aktueller prognos-Studie ist die edia.con die siebtgrößte evangelische Krankenhausgruppe Deutschlands. Wirtschaftsjournal sprach mit den beiden Geschäftsführern Betriebswirt Siegfried Ziegler und Dr. med. Edgar Strauch über die wirtschaftliche und medizinisch-fachliche Entwicklung von edia.con.

Wirtschaftsjournal: Wie würden Sie das Anliegen von edia.con  kurz definieren?
Siegfried Ziegler: Die acht Gesellschafter der Holding wollen diakonische Arbeit in erkennbarer Verbindung mit den Kirchen und im ökumenischen Miteinander zukunftsfähig gestalten. In der edia.con werden medizinisches Potenzial und fachliche Kompetenz gebündelt, der Know-how-Transfer optimiert, die Effizienz der einzelnen Einrichtungen erhöht und damit die Wettbewerbsfähigkeit gesichert. Wir leisten einen wesentlichen Beitrag zur Förderung des öffentlichen Gesundheits- und Sozialwesens.

WJ: Auf welchen Arbeitsfeldern betätigt sich edia.con?
Siegfried Ziegler:
Die edia.con stellt sich in den Dienst der Kranken- und Altenpflege, Rehabilitations-, Kindergarten- und Hospizarbeit. Wir erbringen aber auch Serviceleis­tungen im Gesundheits- und Sozialbereich und bilden in medizinischen, kaufmännischen und handwerklichen Berufsfeldern aus. Ein wichtiges Arbeitsfeld ist die Management-, Betriebsführungs-, Sanierungs- und Beratungstätigkeit im Gesundheits- und Sozialsektor.

WJ: Im medizinischen Bereich hat sich edia.con auf verschiedenen Gebieten zum anerkannten Spezialisten entwickelt. Sie sorgen auch dafür, dass international anerkanntes Fachpersonal in Ihren Einrichtungen zum Einsatz kommt.
Dr. med. Edgar Strauch:
Beste medizinische Versorgung unserer Patienten ist für uns oberstes Gebot. Deshalb sind wir interessiert, dass auch international anerkannte Kapazitäten bei uns tätig sind. Jüngstes Beispiel ist Prof. Dr. Rudolf Ascherl, der seit Februar Chefarzt des Zentrums für Spezial- und Wechselendoprothetik in den Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz und im Ev. Diakonissenkrankenhaus Leipzig ist. In Zukunft wird es in beiden Einrichtungen beim künstlichen Gelenkersatz, neben den bereits eingesetzten Verfahren, neue Behandlungsmöglichkeiten der Revisionsendoprothetik, bei infizierten Implantaten und aufwendigen Knochenersatz mit Sonderimplantaten geben.

WJ: Sie verstehen edia.con als diakonischen Unternehmensverbund des 21. Jahrhunderts. Wie sehen Sie die weitere Entwicklung?
Siegfried Ziegler:
Wenn wir die Unternehmensentwicklung in den vergangenen Jahren analysieren, stellen wir einen kontinuierlichen Aufwärtstrend fest. Wir sind überzeugt, dass sich dieser Trend auch in den nächsten Jahren fortsetzen wird. Der Verbund der edia.con bietet den beteiligten Unternehmen eine solide wirtschaftliche Basis. Das wiederum ist die Grundvoraussetzung dafür, dass die Häuser ihre Arbeit unter Nutzung modernster Technik und Verfahren und im Sinne der Patienten verrichten können. Maßgebliche Bedeutung für alle Aktivitäten der edia.con hat die menschliche Zuwendung zu Patienten und Bewohnern bei höchster fachlicher Qualität und in wirtschaftlich effektiven und effizienten Strukturen. Diesem Ziel dient eine umfassende Versorgung, Prävention, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation der ihr und ihren Mitarbeitenden anvertrauten Menschen.
Gespräch: Wolfgang Baltzer

Foto1:
Betriebswirt Siegfried Ziegler

Foto2:
Dr. med. Edgar Strauch

Foto3:
Die Zeisigwaldkliniken Bethanien in Chemnitz

edia.con gGmbH auf einen Blick

der Name erklärt das Grundanliegen der Gesellschaft:
- e steht für ekklesia = Kirche
- dia steht für diakonia = der Dienst am Menschen
- con steht für das Gemeinsame des Unternehmens

-     edia.con ist regional in Mitteldeutschland tätig
-     5 Krankenhäuser
-     Gesamtkapazität von 930 Krankenhausbetten
-     33.000 Patienten werden jährlich stationär und 63.000 Patienten ambulant behandelt
-     2 Altenpflegeheime
-     6 Medizinische Versorgungszentren
-     2500 Mitarbeitende
-     410 Auszubildende



www.ediacon.de

 

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