Hochschule für Telekommunikation Leipzig startete neuen berufsbegleitenden Studiengang
Im Oktober 2009 wurden die ersten Studierenden des neuen Studiengangs Bachelor of Engineering in Telekommunikationsinformatik an der Hochschule für Telekommunikation (HfTL) in Leipzig begrüßt. Dies soll der Auftakt von künftig einer ganzen Reihe von zusätzlichen Möglichkeiten für die Mitarbeiter der Deutschen Telekom AG sein, sich berufsbegleitend weiter zu qualifizieren.
„Ich habe schon lange gefordert, dass moderne Unternehmen zum Co-Produzenten von Bildung werden müssen. Jetzt kann ich Ihnen in der Praxis anschaulich zeigen, was das bedeutet", sagt Personalvorstand Thomas Sattelberger.
Gemeinsam mit dem Konzernbetriebsrat hat die Telekom eine Vereinbarung geschlossen, die Mitarbeitern ein Studium neben dem Beruf erleichtert. Der Konzern bietet zukünftig neue Perspektiven sowohl für Bachelor-Absolventen, die den Master berufsbegleitend anschließen wollen, als auch für Absolventen der dualen Berufsausbildungen des Unternehmens, die berufsbegleitend den Bachelor erwerben möchten.
Das berufsbegleitende Studium findet parallel zum beruflichen Alltag – und außerhalb der Arbeitszeit – statt. Um Studium und Beruf in Einklang zu bringen, sind das Vorlesungsprogramm der Kooperationshochschulen sowie die Arbeitszeit im Unternehmen aufeinander abgestimmt. Vorlesungen und Seminare finden nicht - wie bei einem herkömmlichen Studiengang üblich - tagsüber, sondern zwei bis drei Mal wöchentlich abends, an den Wochenenden oder gebündelt in Blockphasen statt.
Die Studierenden erhalten zudem sowohl finanzielle als auch zeitliche Unterstützung. Der Konzern übernimmt jeweils die Hälfte der Studiengebühren und stellt die studierenden Mitarbeiter bis zu zehn Arbeitstage im Studienjahr für Prüfungen frei. Das Unternehmen wird seine Mitarbeiter bei der Weiterbildung in den Studienrichtungen Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaftlehre, sowie Informations- und Kommunikationstechnologie unterstützen. Die Ausweitung des Angebots auf Promotionsstipendien ist bereits geplant.
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