Start Management // Personal & Bildung Ganz schön gelenkig

Wirtschaftsjournal online

Samstag, 31.Juli 2010

Ganz schön gelenkig

E-Mail Drucken


Fraunhofer Institut und Maschinenbauer setzen Konzept zur Anwendung hocheffektiver Fügetechnologien

Eine Werkzeugmaschine mit neuartigem Fertigungskonzept zur Bearbeitung großer 3-D-Bauteile wurde jetzt am Fraunhofer Institut für Werkstoff- und Strahltechnik in Dresden in Betrieb genommen. Hergestellt hat sie die Metrom GmbH. Das Chemnitzer Maschinenbauunternehmen widmet sich schon seit vielen Jahren dem Prinzip der  Parallelkinematik.

Beim vorgestellten Petapod wird die Hauptspindel mit Werkzeughalter von fünf gelenkigen Streben geführt, so dass Werkstücke ohne Umspannen von verschiedenen Seiten präzise bearbeitet werden können. Die Stäbe in den Maschinen sind in ihrer Länge veränderbar und einzeln ansteuerbar. Für das parallelkinematische Maschinenkonzept erhielt die Metrom GmbH den Innovationspreis 2009 des Landes Sachsen. „Mechatronik ist das tragende Maschinenkonzept", sagt Geschäftsführer Michael Schwaar. Eine Besonderheit des Systems ist die hohe Mobilität. Es kann zum Kunden gebracht und am zu bearbeitenden Werkstück individuell ausgerichtet werden, wenn dieses nicht transportabel ist. Ansatz des Fraunhofer Instituts ist es, die Anwendungspalette dieses Bewegungskonzeptes erstmalig auf moderne Fügeverfahren wie Fräsen, Laserstrahl- und Rührreibschweißen unter den Gesichtspunkten der Dynamik, Präzision und Energieeffizienz auszuweiten. Weiterhin sollen neue Möglichkeiten zur Verkürzung der Prozessketten durch die Kombination von spanenden und fügetechnischen Verfahren erkundet werden. Die Anlage wurde mit maßgeblicher Unterstützung des Freistaates Sachsen und der EU am IWS konzipiert und realisiert.
In der ersten Hälfte dieses Jahres hatte der Freistaat insgesamt zusätzlich 66 Millionen Euro an EFRE-Mitteln in Sachsens Forschungseinrichtungen und Hochschulen investiert, um deren Forschungsinfrastruktur zu stärken. Mit dem Geld wurden vor allem die außeruniversitären Einrichtungen unterstützt. Mit rund 35 Millionen Euro floss der größte Anteil in 11 der 15 sächsischen Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft.
Simone Pflug

Foto:
Dr.-Ing. Michael Schwaar, Geschäftsführer der Metrom GmbH und Prof. Eckhard Beyer, Leiter des Fraunhofer IWS, nehmen in Dresden die neue Anlage in Betrieb (v. l.).     Foto: S. Pflug

 
Licht am Ende des Tunnels gesucht

Licht am Ende des Tunnels gesucht


Politik macht sich für den Philips-Standort Plauen stark

Zu einem Gespräch über die Zukunft des Philips Standortes in Plauen trafen sich am 10. Juni auf Einladung von Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer im Plauener Rathaus Manfred Kwade, General Manager Automotive Lamps, Philips, Gerhard Liebscher, General Manager der Philips Technologie GmbH, Business Center Automotive Plauen mit Staatssekretär Hartmut Fiedler aus dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie dem Landrat des Vogtlandkreises, Dr. Tassilo Lenk und dem Plauener Stadtoberhaupt. Weiterlesen...

Personalien

Personalien


Politik bestätigt
Leipzig/Gera. Uwe Albrecht, Bürgermeister für Wirtschaft und Arbeit, übergab am 17. Juni in Gera den mit 5000 EURO dotierten „IQ Innovationspreis Leipzig 2010“ an Prof .Dr. Henry Alexander von der Leipziger Universitätsfrauenklinik. Ausgezeichnet wurde dessen Entwicklung „Ovula Sens“, ein neuartiges System zur natürlichen und sicheren Empfängnisverhütung. Weiterlesen...

Ergänzende Informationen

Fraunhofer Institut für Werkstoff- und Strahltechn

Dokument    Schadenstoleranz von Leichtbaustrukturen

Bilder im Beitrag

Maßgeschneiderte Services

Techniker Krankenkasse

Carus Consilium Sachsen GmbH

Die aktuellen Magazine zum blättern

Recherche nach Beiträgen und Kunden

Unternehmen

Branche

Ausgabe

Rubrik

Treffen Sie eine Auswahl.

Anmeldung Newsletter

Neue Beiträge