Start Management // Personal & Bildung Ganz schön gelenkig

Wirtschaftsjournal online

Mittwoch, 10.M�rz 2010

Ganz schön gelenkig

E-Mail Drucken PDF


Fraunhofer Institut und Maschinenbauer setzen Konzept zur Anwendung hocheffektiver Fügetechnologien

Eine Werkzeugmaschine mit neuartigem Fertigungskonzept zur Bearbeitung großer 3-D-Bauteile wurde jetzt am Fraunhofer Institut für Werkstoff- und Strahltechnik in Dresden in Betrieb genommen. Hergestellt hat sie die Metrom GmbH. Das Chemnitzer Maschinenbauunternehmen widmet sich schon seit vielen Jahren dem Prinzip der  Parallelkinematik.

Beim vorgestellten Petapod wird die Hauptspindel mit Werkzeughalter von fünf gelenkigen Streben geführt, so dass Werkstücke ohne Umspannen von verschiedenen Seiten präzise bearbeitet werden können. Die Stäbe in den Maschinen sind in ihrer Länge veränderbar und einzeln ansteuerbar. Für das parallelkinematische Maschinenkonzept erhielt die Metrom GmbH den Innovationspreis 2009 des Landes Sachsen. „Mechatronik ist das tragende Maschinenkonzept", sagt Geschäftsführer Michael Schwaar. Eine Besonderheit des Systems ist die hohe Mobilität. Es kann zum Kunden gebracht und am zu bearbeitenden Werkstück individuell ausgerichtet werden, wenn dieses nicht transportabel ist. Ansatz des Fraunhofer Instituts ist es, die Anwendungspalette dieses Bewegungskonzeptes erstmalig auf moderne Fügeverfahren wie Fräsen, Laserstrahl- und Rührreibschweißen unter den Gesichtspunkten der Dynamik, Präzision und Energieeffizienz auszuweiten. Weiterhin sollen neue Möglichkeiten zur Verkürzung der Prozessketten durch die Kombination von spanenden und fügetechnischen Verfahren erkundet werden. Die Anlage wurde mit maßgeblicher Unterstützung des Freistaates Sachsen und der EU am IWS konzipiert und realisiert.
In der ersten Hälfte dieses Jahres hatte der Freistaat insgesamt zusätzlich 66 Millionen Euro an EFRE-Mitteln in Sachsens Forschungseinrichtungen und Hochschulen investiert, um deren Forschungsinfrastruktur zu stärken. Mit dem Geld wurden vor allem die außeruniversitären Einrichtungen unterstützt. Mit rund 35 Millionen Euro floss der größte Anteil in 11 der 15 sächsischen Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft.
Simone Pflug

Foto:
Dr.-Ing. Michael Schwaar, Geschäftsführer der Metrom GmbH und Prof. Eckhard Beyer, Leiter des Fraunhofer IWS, nehmen in Dresden die neue Anlage in Betrieb (v. l.).     Foto: S. Pflug

 
Aktiver Klimaschutz

Aktiver Klimaschutz


Klimawandel ist das Thema unserer Zeit und unserer Zukunft.

Ab sofort produzieren wir das „Wirtschaftsjournal",als eine der ersten Zeitschriften Deutschlands, klima­neutral.

Nicht alleine die in der Arktis in Lebensnot geratenen Eisbären und die in der Antarktis bedrohten Pinguine mahnen uns zum Handeln. Weiterlesen...

„Wir verdrahten die Welt“

„Wir verdrahten die Welt“


Dr.-Ing. Stephan Kieselstein, Geschäftsführender Gesellschafter der Kieselstein Group, hat Sachsen Ass verdient

Dass man als unternehmerischer Späteinsteiger außerordentlich erfolgreich sein kann, diesen Beweis hat Dr.-Ing. Stephan Kieselstein angetreten. Als er 2002 die Kieselstein GmbH gründete, zählte der geborene Karl-Marx-Städter bereits 48 Lenze. Damals übernahm Kieselstein das Know-how und die Vetriebsrechte der Marken zweier traditionsreicher, aber in wirtschaftliche Turbulenzen geratener Drahtziehmaschinenhersteller. Weiterlesen...

Firmendatenbank "FiS" der IHK

Technikerpreis 2010

Technikerpreis 2010

Wirtschaftsjournal ist Medienpartner der SIT 2010

Wirtschaftsjournal ist Medienpartner der SIT 2010

Die aktuellen Magazine zum blättern

Recherche nach Beiträgen und Kunden

Unternehmen

Branche

Ausgabe

Rubrik

Treffen Sie eine Auswahl.

Bilder im Beitrag

http://www.wirtschaftsjournal.de/./images/resized/images/stories/november2009/1801_80_57.jpg

Anmeldung Newsletter

Neue Beiträge