Personalien

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Stadtwerke-Vorstand verabschiedet
Chemnitz (cw). Mehr als 180 Gäste aus Wirtschaft, Unternehmensleitung und Politik verabschiedeten am 28. Oktober Uwe Barthel als Vorstandsmitglied der Stadtwerke Chemnitz AG.

Die Vorsitzende des Aufsichtsrates der Stadtwerke, Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, würdigte den langjährigen technischen Vorstand in ihrem Grußwort: „Mit Geduld, Beharrlichkeit, Freude am Entwickeln von Strategien und Begeisterungsfähigkeit für seine Aufgaben hat sich Uwe Barthel Respekt, Erfolg und Anerkennung erarbeitet. Ihm ist es in den vergangenen 19 Jahren gelungen, einen wesentlichen Teil der kommunalen Daseinsvorsorge zu ordnen. Damit wurden auch städtisches Vermögen und wirtschaftliche Potenziale für die Chemnitzerinnen und Chemnitzer gesichert. Durch seine Arbeit ist Herr Barthel für viele Stadtwerker zur Identifikationsfigur geworden. Wir danken ihm herzlich und wünschen ihm viel Erfolg und Kraft für seine neuen Aufgaben.“
Barthel selbst zog ein Resümee zur Chemnitzer Stadtentwicklung, natürlich dabei mit besonderem Blick auf die Rolle der Energiewirtschaft.  Mit dem Stilmittel von „Was-wäre-wenn“-Fragen spiegelte Barthel die tatsächliche Entwicklung mit Möglichkeiten, wie es hätte auch kommen können. Er nannte Beispiele, die auch heute noch einen aktuellen Bezug haben. Der selbstbewusste, mutige, weitblickende und bürgernahe Beschluss des Stadtrates im Jahr 1990, Stadtwerke in Chemnitz zu gründen und zu dem auszubauen, wofür die Stadtwerke heute stehen, nämlich für kundenorientierte Rundumversorgung in und für Chemnitz und die Region, nannte er als Basis des heutigen Tuns. Kontinuität gepaart mit einer Portion Risikobereitschaft wird künftig im Wettbewerb der Energiemärkte noch mehr gefordert sein.
Mit dem Anfang, dem ein Zauber innewohnt, machte Peter Bossert, Vorstand der Stadtwerke Chemnitz, frei nach Herrmann Hesse deutlich, dass Aktionärsvertreter, Kunden, Freunde und Wegbegleiter zwar Herrn Barthel verabschieden, ihm jedoch für seinen Neuanfang als Vorstandsmitglied der VNG AG genau soviel Gespür und Entscheidungskraft wünschen, wie er beides in den 19 Jahren als Stadtwerke-Vorstand an den Tag gelegt hat.

Peter Bossert führt das Unternehmen allein, bis zur Nachfolge von Uwe Barthel Entscheidungen im Kreis der Aktionäre und Arbeitnehmervertreter getroffen worden sind. Vorsitzender des Betriebsrates und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke, Uwe Reichelt dazu: „Herr Barthel hat ein Stadtwerketeam gegossen und mit Entschlossenheit, Taktik und Gespür zu immer neuen Lösungen geführt. An seine Nachfolge setzen wir hohe Erwartungen, die weit über das reine Verwalten von Tatsachen hinaus gehen und ein Höchstmaß an branchenspezifischer Kompetenz erfordern. Für personalpolitische Planspiele stehen die Stadtwerke nicht zur Verfügung.“

Foto1:
Uwe Barthel

Foto2:
Peter Bossert



Geehrt vom Maschinenbau-Gipfel
Berlin (wb). Auf dem Deutschen Maschinenbau-Gipfel in Berlin wurde jetzt zum dritten Mal der „Preis Deutscher Maschinenbau“ verliehen. Die Wirtschaftszeitung Produktion ehrte Dr.-Ing. E. h. Bernhard Kapp, Gründer der KAPP GmbH Coburg, für sein Lebenswerk. Im Jahr 1953 gründete der Coburger Ingenieur sein eigenes Unternehmen. Der studierte Maschinenbauer erkannte bereits damals den steigenden Bedarf an Spezialmaschinen im Werkzeugmaschinenbau. Trotz Krisen in der Metallindustrie zeigte KAPP eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung und zählt heute zu den weltweit führenden Herstellern von Werkzeugmaschinen zur Hart- und Weichbearbeitung von Verzahnungen und Profilen. Zur KAPP Gruppe gehören die Werkzeugmaschinenfabrik Kapp GmbH und die Kapp 2 Technologie GmbH in Coburg, die Niles Werkzeugmaschinen GmbH sowie drei KAPP-Werke in Brasilien, Japan und den USA. Weltweit hat die KAPP Gruppe fast 800 Mitarbeiter, davon über 600 in Deutschland. Die Zahl ist in den letzten Jahren kräftig gewachsen.
Bernhard Kapp, der die Geschäftsleitung mittlerweile an Sohn Martin und weitere Führungskräfte abgegeben hat, prägte nicht nur den Erfolg des eigenen Unternehmens, sondern setzte in einem ganzen Industriezweig Akzente.
Besonders hervorzuheben sind seine Funktionen in den führenden Verbänden des Maschinenbaus. Er trug seit 1972 als Vorsitzender des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. (VDW) 29 Jahre lang den Namen Coburgs in alle Welt. Während dieser Zeit war er sechs Jahre Mitglied des Präsidiums und von 1977 bis 1980 Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA). Darüber hinaus stand er dem europäischen Dachverband der Werkzeugmaschinenindustrien Cecimo zweimal als Präsident vor. Als Vize-Präsident des BDI (1977 bis 1981) setzte er sich besonders für die Belange des Mittelstandes ein. Von 1972 bis zur Auflösung der Sowjetunion gehörte er der Großen Deutsch-Sowjetischen Kommission für wirtschaftliche und wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit an.

Foto:
Dr.-Ing. E. h. Bernhard Kapp

 

 
Ausgezeichnetes Wachstum

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28 Unternehmer bewiesen, dass Engagement und Mut zum Erfolg führen

Die Sieger im diesjährigen Wettbewerb „Wachstumspreis 2010" stehen fest. Mit der Auszeichnung sind am 3. Juni die Bibliothekseinrichtung Lenk GmbH Schönheide im Erzgebirge, die Erfal e. K. Falkenstein im Vogtland, die Kieselstein GmbH Chemnitz und die Schwarz Medien Center GmbH Meerane im Landkreis Zwickau bei einem Festakt in der Sparkasse Plauen geehrt worden. Weiterlesen...

Fest der Sinne

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