Region Leipzig punktet mit Verkehrsinfrastruktur und Naherholungsmöglichkeiten
Schneller Internetzugang und gute Verkehrsanbindungen sind einer Unternehmsbefragung zur Standortzufriedenheit zufolge den Unternehmern in den Kammerbezirken Leipzig und Halle-Dessau am wichtigsten.
Für alle Unternehmen am wichtigsten ist die „Breitbandanbindung (DSL-Verfügbarkeit)“. Es folgen die „Höhe der Strompreise“, die „regionale sowie überregionale Verkehrsanbindung“ und die „Höhe der Gewerbe- und Grundsteuern“. Zu den „eher wichtigen“ Standortfaktoren zählen die Unternehmen auch die „Wasser- und Abwassergebühren“, die „Erreichbarkeit der Verwaltung“ und das „Image der Stadt“.
Am zufriedensten zeigt sich die Wirtschaft der Region Leipzig im Herbst 2009 mit der Verkehrsanbindung sowie den so genannten „weichen“ Standortfaktoren, wie z. B. den Einkaufs- und Naherholungsmöglichkeiten.
Die schlechtesten Bewertungen haben mit den diversen Steuern, Gebühren und Abgaben erwartungsgemäß die Standortfaktoren erhalten, die die Unternehmen direkt finanziell belasten. Kritisch wird insbesondere die Höhe der regionalen Strom- und Gaspreise bewertet.
Erstaunlicherweise spielte die Nähe und Zusammenarbeit mit Hochschulen eine geringere Rolle. „Der Mittelstand kommt einfach nicht mit den Hochschulen zusammen“, kommentierte Hartmut Bunsen, Präsident des Unternehmerverbandes Sachsen e. V. , die Ergebnisse dieser Befragung. „Nur etwa 12 Prozent der zur Verfiügung stehenden Fördermittel für Forschung und Entwicklung werden im Kammerbezirk Leipzig von den Unternehmen abgerufen, ergänzte Walter Christian Steinbach, Präsident der Landesdirektion Leipzig. „Aber es sind uns andere Dinge gelungen.“ So hob Steinbach die Bio City Leipzig positiv hervor.
Claudia Hillmann






