Mit Weitblick erfolgreich
Da entwickelt sich eine ganze Branche fast unauffällig entgegen derzeitigen Trends erfolgreich, dass manch Unternehmer und mancher Interessenverband neidisch schaut: Die chemische Industrie in Mitteldeutschland zeichnet einen hellen Streif an den Hoffnungshorizont. Sieht man genauer hin, so ist diese erfolgreiche Entwicklung keinesfalls zufällig entstanden. Die Unternehmer setzten auf stringentes Innovationsmanagement. Und das betrifft nicht nur die Produkte, sondern auch die inneren unternehmerischen Prozesse. So wurde der Wasserverbrauch gegenüber 1990 um 85 Prozent reduziert. Der zu beseitigende Abfall verringerte sich sogar um 92 Prozent. Damit verbunden war auch eine ganz bewusste Reduzierung der Umweltbelastung. Und während viel zu oft nur über Nachhaltigkeit gesprochen wird, machen es uns die Chemie-Spezialisten vor.
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Lebensadern
Sie muss pulsieren – unsere Wirtschaft, schnell sein, innovativ, marktnah. Dabei kann sie ohne modernste Informations- und Kommunikationstechnologie nicht erfolgreich sein. Doch die ITK-Unternehmen haben so ihre Problemchen: Jahre extremen technologischen Wachstums haben sie aus der allgemeinverständlichen Sprachwelt gerissen. In einen sprichwörtlich ganz eigenen Himmel. Unsere mittelständischen Unternehmer und Führungskräfte, so sie nicht selbst dieser Zunft angehören, haben sich auf anderen Fachgebieten entwickelt. Für die Welt der Bits und Bytes haben sie schlicht und ergreifend weder Zeit noch das erforderliche Fachverständnis.
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Ein Jahr Geschichte
Die meisten Jahre verschwinden im Nirvana der Geschichte. Kaum ein Ereignis ist wirklich bedeutend genug, um noch nach Jahren Aufmerksamkeit zu bekommen. Anders wohl das Jahr 2009. Die deutsche Wirtschaft startet krisengeschüttelt. Abenteuerliche Finanzmodelle brachten die Welt ins Strudeln. Trotz der massiven Staatshilfen brach die Wirtschaft im ersten Quartal dramatisch ein. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland schrumpfte um 3,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Einen solchen Rückgang hatte es seit dem Zweiten Weltkrieg nicht gegeben.
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Werden wir alt aussehen oder bekommen wir mehr Zeit?
Wie sehen unsere Mitarbeiter und Kollegen in der Zukunft aus? Schaut man auf die aktuellen demografischen Prognosen: Alt! Allein in Sachsen wird sich in dem Zeitraum von 2000 bis 2020 die Zahl der über 80-Jährigen verdoppeln. Hinzu kommt, dass bereits seit 1880 die jährliche Geburtenrate in Deutschland nicht mehr ausreicht, um uns komplett zu reproduzieren.
Was heißt das für unsere Unternehmen in Mitteldeutschland? Werden 75-jährige Geschäftsführer das Bild prägen? Bereits heute ist die Unternehmensnachfolge von extrem hoher Brisanz. Zum Glück haben das beispielsweise die IHKs erkannt und es gibt eine Reihe guter Aktionen, um die Fortführung bestehender Betriebe zu sichern.Werden wir weniger Innovationen in den Markt bringen können, weil uns die jungen Leute mit dem modernen Wissen fehlen?
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Eins plus eins gleich drei/ One plus one equals three
Mathematisch korrekt ist diese Gleichung nicht gerade. Den guten Netzwerken zugrundeliegenden Gedanken beschreibt sie allerdings hervorragend: Aus partnerschaftlicher Zusammenarbeit entsteht mehr, als man allein zu lösen vermag. In dieser Weise finden sich in dieser Ausgabe die verschiedenen Gestalter der Solarindustrie: Von den wissenschaftlichen Vordenkern, über die wichtigen Organisatoren – sprich Verbänden, bis zu den Anlagenbauern und Systemherstellern. Gemeinsam präsentieren sie eines der innovativsten Branchen Ostdeutschlands. In einer neuartigen Gemeinsamkeit ist auch dieses Magazin entstanden.
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