Die Farbe der Chemie ist grün

Hauptgeschäftsführer vom Verband Nordostchemie: „Wir verstehen wirklich etwas von Umweltschutz“
Die Chemieindustrie erwirtschaftet in Deutschland jährlich 180 Milliarden Euro. Deutschland ist damit in Europa mit Abstand der bedeutendste Chemiestandort. Rund 440.000 der 6,1 Millionen Industriebeschäftigten Deutschlands arbeiten in der Branche. Die im Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland organisierten Unternehmen haben rund 81.000 Mitarbeiter in Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt und erwirtschaften einen Umsatz von 21 Milliarden Euro im Jahr. Neben der Wirtschafts- und Innovationskraft sowie der Beschäftigungspotenziale stellen die Leistungen im Bereich Umweltschutz den beachtlichsten Erfolg der Branche in Mitteldeutschland dar. „Wenn wir von Umweltschutz reden, sehen die Leute, dass wir wirklich etwas davon verstehen", betont Dr. Paul Kriegelsteiner, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie e. V., Landesverband Nordost (Nordostchemie). Die chemische Industrie war in Ostdeutschland vor dem 1990 einsetzenden Strukturwandel ein enormer Umweltverschmutzer.
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Best-Practice-Beispiel Europas
Cluster belebt Austausch der Unternehmen und bindet sie in europäischen Kontext ein
„Der Cluster hat den Charakter einer Wirtschaftsförderung“, fasst Dr. Christoph Mühlhaus, Clustersprecher Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland das zentrale Anliegen der gezielten Netzwerkarbeit zusammen. Derzeit arbeiten etwa 800 Unternehmen mit rund 81.000 Beschäftigten in Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt in der chemischen I und der kunststoffverarbeitenden. Industrie Das Cluster wird heute bereits als best-practice-Beispiel der Europäischen Union benannt.
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Das automobile Herz Sachsen schlägt in Zwickau
Kommentar von Torsten Spranger, Leitender Geschäftsführer der IHK-Regionalkammer Zwickau
Wohl kaum eine Idee hat seit über 105 Jahren das Leben der Menschen so nachhaltig beeinflusst wie die EntwickÂlung des Automobils. Bereits 1904 hat August Horch als genialer Techniker und ideenreicher Konstrukteur den Weg Zwickaus zur Automobilstadt bereitet. Horch, Wanderer, DKW, die renommierten Audifahrzeuge, die legendären Silberpfeile der Auto Union, die Rennpappe Trabant bis hin zu den Volkswagen-Modellen, die seit 1990 in Zwickau produziert werden, haben die Region geprägt. Die Wirtschaftsregion Sachsen hat auf dem Gebiet der Automobilindustrie eine ausgeprägte Standortkompetenz. Neben den Herstellern Volkswagen Sachsen GmbH mit den Standorten in Zwickau, Chemnitz und Dresden, der BMW AG und der Porsche AG in Leipzig sowie der Sportwagenhersteller MELKUS gibt es eine starke Zulieferindustrie mit Angeboten von A wie Abgasanlagen bis Z wie Zylinderdichtungen.
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Vor großen Herausforderungen
von Dr. Helmut Becker, Leiter des Instituts für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation (IWK) in München
„Wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.“ Diese volkstümliche Redensart mag vielen an dieser Stelle vielleicht etwas fremd und fehl am Platz erscheinen – sie hat nichts desto weniger ihren tieferen Sinn. Gerade dann, wenn man sich am Beginn des Jahres 2010 mit der Zukunft der ostdeutschen Automobilindustrie, ihren Herausforderungen und vor allem mit den Wegen beschäftigt, die aus der viel zitierten „Krise“ herausführen. Der Grund: Zuversicht ist angesagt!
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Top/Flop
 Top
Thüringen kann Qualitäten vorweisen, von denen westdeutsche Regionen noch weit entfernt sind.
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Die Gesundheitsregion Carus Consilium Sachsen feiert Ihr 1-jähriges Bestehen. Sie umfasst mehr als 500 Partner und Interessenten aus Forschung, Krankenversorgung, Gesundheitsvorsorge, Patientenvertretung sowie Wirtschaft und Politik, die sich zum Ziel gesetzt haben, tragfähige Konzepte zur Sicherstellung und Weiterentwicklung des Gesundheitssystems umzusetzen.
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Dr.-Ing. Stephan Kieselstein, Geschäftsführender Gesellschafter der Kieselstein Group, hat Sachsen Ass verdient
Dass man als unternehmerischer Späteinsteiger außerordentlich erfolgreich sein kann, diesen Beweis hat Dr.-Ing. Stephan Kieselstein angetreten. Als er 2002 die Kieselstein GmbH gründete, zählte der geborene Karl-Marx-Städter bereits 48 Lenze. Damals übernahm Kieselstein das Know-how und die Vetriebsrechte der Marken zweier traditionsreicher, aber in wirtschaftliche Turbulenzen geratener Drahtziehmaschinenhersteller.
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