Start Unternehmen // Energie & Chemie Mit Hochtechnologie in die Zukunft/Into the future with high-tech

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Donnerstag, 11.M�rz 2010

Mit Hochtechnologie in die Zukunft/Into the future with high-tech

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Thüringen mit seiner besonders hohen Dichte an Solarunternehmen und Forschungseinrichtungen gut aufgestellt

Was vor rund zehn Jahren noch eine großartige Vision war, ist heute beeindruckende Realität. Keine Branche schaffte es, einen so fulminanten Start an den Tag zu legen, wie die Solarindustrie im Osten Deutschlands. Vor allem in Mitteldeutschland haben sich die Unternehmen konzentriert und mittlerweile eine Vielfalt entwickelt, welche die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt. Hier ist vor allem Thüringen mit seiner besonders hohen Dichte an Solarunternehmen und Forschungseinrichtungen gut aufgestellt.

In den zurückliegenden Jahren haben global agierende und anerkannte Unternehmen wie PV Crystalox, die Bosch Solar AG, die Wacker Schott Solar GmbH, Schott Solar GmbH, Masdar oder die Sunways AG der Solartechnologie in Thüringen einen enormen Schub gegeben. Sie investierten an alten Industriestandorten um Erfurt und Jena in hochmoderne Fertigungslinien und schufen dabei 5.000 neue Arbeitsplätze in einer Zukunftsbranche mehr. Heute erwirtschaftet die Branche einen Jahresumsatz von rund einer Milliarde Euro allein in Thüringen. Dies entspricht über 20 Prozent des deutschlandweiten Umsatzes. Und ein Ende dieser positiven Entwicklung ist trotz internationaler Finanzkrise nicht abzusehen. Zwar mussten die Firmen auch Einbußen und Rückgänge verkraften, doch den Blick in die Zukunft gerichtet wird gerade in Thüringen weiter investiert. Die Investitionen von Masdar und Bosch Solar AG beliefen sich im Jahr 2009 auf über 600 Millionen Euro. Um dieses Wachstum der Unternehmen auch mit qualifizierten Mitarbeitern zu untermauern, haben die Hochschulen und Bildungsträger in Thüringen ihre Ausbildung den Bedürfnissen der Industrie angepasst. An der TU Ilmenau und der FH Jena wurden Stiftungsprofessuren für Solarforschung und an der FH Jena darüber hinaus ein Bachelor-Studiengang mit dem Schwerpunkt Photovoltaik eingerichtet. Die Ernst-Abbe-Stiftung wird bis 2013 Stiftungsmittel von 250.000 Euro zur Verfügung stellen. Ein Konsortium Thüringer Solarfirmen unter Führung des Thüringer Solarnetzwerkes Solarinput e. V. wird sich in gleicher Höhe an der Finanzierung der Stiftungsprofessur an der TU Ilmenau beteiligen. Nicht zuletzt wird die TU selbst mit der Übernahme von mehr als 250.000 Euro Personal- und Sachkosten einen wesentlichen Beitrag zur Ausstattung des Lehrstuhls leisten. An der Martin-Luther-Universität Halle wird ab dem Wintersemester 2009 ebenfalls eine von der Q-Cells AG in Bitterfeld-Wolfen finanzierte Stiftungsprofessur eingerichtet. Nur so kann sichergestellt werden, dass entlang der Wertschöpfungskette, von der Bereitstellung des Rohstoffes Silizium, über die Herstellung von Wafern bis hin zur Fertigung von Solarmodulen, alle Kompetenzen in einer Region angeboten werden können. Zur Bündelung dieser Kompetenzen haben sich alle Beteiligten in Thüringen im Verein SolarInput e. V. zusammengeschlossen. Auf Basis dieser Plattform arbeiten alle Akteure aus Thüringen gemeinsam an der Zukunft. Der SolarInput e. V. mit Sitz in Erfurt ist darüber hinaus im Spitzencluster „Solarvalley Mitteldeutschland“ organisiert. Zusammen mit den Ländern Sachsen - Anhalt und Sachsen hat Thüringen im Jahr 2008 mit dem "Solarvalley Mitteldeutschland" den Spitzenclusterwettbewerb der Bundesregierung gewonnen und erhält Fördermittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Im Rahmen dieser Förderung wird Thüringen im Drei-Länder-Verbund die Aufgabe der Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte übernehmen. Dazu entsteht bis März 2010 in Erfurt das „Thüringer Kompetenzzentrum für Hochtechnologien und Solarwirtschaft“. In dem knapp zehn Millionen Euro teuren Neubau entstehen 350 neue Ausbildungsplätze ausschließlich im Hochtechnologiebereich. Es werden dann moderne Labore, ausgestattet mit Reinraumbereich, AVT-Bereich, Solarbereich und Automatisierungstechnik in den Unterrichtsräumen zur Verfügung stehen. Das große Ziel der Solarindustrie, die Erreichung der Netzparität bis zum Jahr 2015, wird gerade durch Investitionen in Bildung und Forschung zu erreichen sein. Thüringen und Mitteldeutschland werden hierbei eine Vorreiterrolle übernehmen.    (su)



Thuringia with its outstandingly high density of solar companies and research institutions is well positioned

What was a grand vision ten years ago has today become impressive reality. No other sector has managed to display such a brilliant start as East Germany’s solar industry. The companies are particularly concentrated within Central Germany and meanwhile have developed a diversity that covers the entire supply chain. Above all, Thuringia with its outstandingly high density of solar companies and research institutions is well positioned.

Over the past years globally operating and accredited companies such as the PV Crystalox, the Bosch Solar AG, the Wacker Schott Solar GmbH, Schott Solar GmbH, Masdar or Sunways AG have provided a large boost to Thuringia’s solar technology. They invested in highly modern assembly lines at old industrial locations around Erfurt and Jena and thereby created more than 5,000 new jobs in a sector of the future. Today, this sector is generating an annual turnover of around one billion Euros in Thuringia alone. This corresponds to over 20 percent of the nationwide turnover – and despite the financial crisis an end to this upwards trend is not yet to be seen. Although the companies had to absorb losses and cutbacks, investments in Thuringia continue when looking into the future. In 2009, the investments made by Masdar and Bosch Solar amounted to over 600 million Euros. In order to reinforce the companies’ growth with qualified employees, the universities and educational institutions in Thuringia have adapted to the requirements of the industry. Endowed chair for solar research at the Technical University in Ilmenau and at the University in Jena were established and over and above that, the University of Applied Sciences in Jena is offering a bachelor’s study path with the main focus on photovoltaics. The Ernst-Abbe trust will provide 250,000 Euros’ worth of foundation means until 2013. A consortium of Thuringian solar enterprises under the leadership of Thuringia's solar network Solarinput e. V. will contribute the same amount of financing to the endowed chair at the Technical University in Ilmenau. Last but not least, the Technical University itself will contribute considerably to the establishment of a professorship by taking over personnel and material expenses of over 250,000 Euros. From the winter semester onwards, a further endowed chair will be established at the Martin-Luther University in Halle which is to be financed by the company Q-Cells AG in Bitterfeld-Wolfen. This is the only way to ensure that the supply chain – from the provision of the raw material silicon to the production of cylindrical ingots up to the assembly of solar cells – can offer all competencies within one region. So that these competencies can be bunched, all parties involved in Thuringia’s association SolarInput e.V. have merged. Based on this platform, all of Thuringia’s stakeholders are working on the future. Furthermore, the SolarInput e.V., with its headquarters in Erfurt, is part of the cluster of excellence “Solarvalley Mitteldeutschland”. In 2008 Thuringia won the cluster of excellence competition held by the Federal Government together with the states Saxony-Anhalt and Saxony and is receiving funds from the Federal Ministry for Education and Research. Within the scope of these funds, Thuringia will take on the task of the education of skilled personnel within the three-state-group. For this the “Thüringer Kompetenzzentrum für Hochtechnologien und Solarwirtsschaft” (Thuringia’s centre of competence for high-tech and solar industry) will be established in Erfurt by March 2010. In the new building, costing close to ten million Euros, 350 new apprenticeships exclusively for the high-tech area will be created. Modern laboratories, equipped with a cleanroom area, AVT area, solar area and automation technology will then be available in the classrooms. The big objective of the solar industry, which is to reach net parity by 2015, is achievable specifically through investments in education and research. Thuringia and Central Germany will take on a pioneering role for this.            (su)

www.solarinput.de
www.solarvalley.org
www.bwaw-thueringen.de

 
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01.09.2010 für die BFS für Altenpflege Exam. Altenpfleger/in
01.09.2010 für die Fachschule Sozialwesen Staatl. anerk. Heilerziehungspfleger/in
09.08.2010 für die BFS für Sozialwesen Staatl. anerk. Erzieher/in
09.08.2010 für die BFS für Sozialwesen Staatl. gepr. Sozialassistent/in

 

Euro-Schulen West-Sachsen GmbH
Euro-Schulen Hohenstein-Ernstthal
Antonstraße 4
09337 Hohenstein-Ernstthal
Telefon:     03723 66338
Telefax:     03723 66366
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.eso.de

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Autor

Alexander Moser

  
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