Sächsische Unternehmen entwickelten innovative Fertigungstechnologie für völlig neue Steckverbinder
Die FEP Fahrzeugelektrik Pirna GmbH erhielt von einem Automobilhersteller den Auftrag, eine neuartige Generation Steckverbinder zu entwickeln.
Um die geforderte Null-Fehler-Produktion, große Serienstückzahlen sowie eine hohe Variantenvielfalt gewährleisten zu können, musste eine völlig neue Fertigungstechnologie geschaffen werden. Das wurde schließlich im Verbund mit vier weiteren Kooperationspartnern, koordiniert von der Automobilzulieferinitiative AMZ, realisiert. Neben FEP gehören dem Netzwerk die XENON Automatisierungstechnik GmbH, Dresden, die FMK Feinblech- und Metall Sonderkonstruktion GmbH, Dresden, die Werkzeugbau Winkelmühle GmbH, Pretzschendorf/OT Klingenberg sowie IPK-Sondermaschinen Olaf Wietek, Dresden, an.
Am 4. November 2009 konnte im Beisein des neuen sächsischen Wirtschaftsminister, Sven Morlok, die Fertigungsanlage in Betrieb genommen werden. Bereits jetzt liegen Aufträge über mehrere Millionen Stück seitens der Automobilhersteller vor.
Die neue Generation der Steckverbindungen zeichnet sich durch eine außerordentlich gute Handhabung in der Montage der Kabelsätze im Motorraum aus. Sie besitzt zudem eine doppelte Sicherung für die Kontaktteile und für das Stecksystem zu den im Motorraum befindlichen Aggregaten wie Schalter, Sensoren, Motormanagement und Lichttechnik und ist absolut wasserdicht.
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Wirtschaftsminister Sven Morlok lässt sich von Dr. Eberhard Reißmann, Geschäftsführer der XENON Automatisierungstechnik GmbH und von Wolfgang Osterode, Geschäftsführer der FEP GmbH die Vorteile der neuen Steckverbindung erklären
(v. r. n. l.). Â Â Â Foto: Joachim Porstein
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