Kooperativ entwickeltes „Rapid Cooling System" optimiert entscheidend die Werkzeugkühlung
Immer mehr Firmen stellen fest, dass das „Rapid Cooling System" der Firma RMK GmbH nicht nur effizient und punktgenau kühlen kann, sondern dass dadurch auch Wertzuwächse im sechsstelligen Bereich pro Werkzeug möglich sind.
Das CO2-Kühlsystem wird mittlerweile nicht nur im Spritzgussbereich eingesetzt, sondern immer mehr im DruckÂgussbereich.
Anders als bei der herkömmlichen Wasserkühlung kommt das Rapid Cooling System mit sehr feinen Kanälen im Werkzeug aus. Im Druckgussbereich sowie im Spritzgussbereich werden standartmäßig 1,0 mm und 2,0 mm Durchmesser in den Werkzeugen verwendet. Diese SackÂlöcher enden ca. 3 bis 5 mm vor Kavität. Die Innendurchmesser der Edelstahlröhrchen werden je nach Anwendungsfall ausgesucht, 0,4 mm bis 1,05 mm, der Außendurchmesser ist 0,8 mm oder 1,6 mm. Flüssiges CO2 kommt mit der Umgebungstemperatur und einem Druck von etwa 60 bar aus der Flasche, geht über eine Verteilerstation direkt an den Hot Spot. Am Ende des Edelstahlröhrchens verdampft das CO2 in einem Expansionsraum. Dabei entstehen Temperaturen von bis zu minus 78°C, die in einem Umkreis von 30 bis 35 mm eine sehr schnelle lokale Abkühlung bewirken. Meistens wird mindestens eine 30 %-ige Kühlzeitreduzierung erreicht.
All diese Vorteile – Qualitätssteigerung, Zeitersparnis und Kostenreduzierung – demonstriert Rudolf Müller-Krey gerne beim Kunden vor Ort. Dieser profitiert generell nicht nur von dem technischen Produkt der RMK GmbH, sondern auch von deren umfassenden Beratungs- und Serviceleistungen.
Besonders gern arbeitet RMK mit Kunden und Partnern in Ostdeutschland, vor allem in den Hochburgen der Automobilzulieferindustrie Sachsen und Thüringen zusammen. Auch nutzen schon einige Firmen, wie zum Beispiel Steffen Söhner GmbH, die Hugo Stiehl GmbH und die A-Form AG das Kühlsystem.
Darüber hinaus bringt die RMK GmbH ihr Know-how in sächsische Forschungsprojekte ein. Aktuell ist RMK an einem Projekt zur Entwicklung funktionsintegrierter Werkzeugkonzepte mittels energieeffizienter modularer Spritzgießtechnik beteiligt.
Durch die Zusammenarbeit mit der TU Chemnitz stehen RMK modernste Kunststoffverarbeitungsmaschinen zur Verfügung. Neben der Spritzgusstechnologie kann RMK auch auf das Wissen in der Polyurethanverarbeitung sowie in der Extrusions- und Compountiertechnik zurückgreifen.
Für die Prozessoptimierung und die Festlegung der Hot Spots an Werkzeugen ist Thermografie eine große Hilfe. RMK kann mit eigenen Kameras Temperaturunterschiede kleiner 0,05°C feststellen. Zur Unterstützung arbeitet RMK schon viele Jahre mit der Firma Industriethermografie in Thüringen zusammen. Die jahrzehntelange Erfahrung dieser Firma in der Infrarottechnologie kann man in Form der IR-Berichte erkennen.
CH
Foto:
Rudolf Müller-Krey, Geschäftsführer der RMK GmbH:
„Der Dienstleistungsbereich, von der Konstruktion bis zur Prozessoptimierung, wird in Zukunft weiter wachsen. Durch die Krise werden Einsparpotenziale an Werkzeugen und Anlagen noch tiefer analysiert werden. Genau in diesem Bereich ist die RMK Group mit seinem Team sehr gut aufgestellt.“
Foto: RMK



DURCH DIE KRISE KAM DER DURCHBRUCH




