Nachwuchsforscher der Bio-, Nano- und Umwelttechnologie arbeiten für die Industrie
Sächsische und überregionale Industrieunternehmen konnten sich Mitte Januar dieses Jahres über die Arbeit der an der Universität Leipzig angesiedelten Nachwuchsforschergruppe von BuildMoNa „Trägergebundene Katalyse für innovative Bio-, Nano- und Umwelttechnologie“ informieren.
In der Nachwuchsforschergruppe werden interdisziplinäre Themen bearbeitet, die auf der in Leipzig bestehenden Exzellenz im Bereich Katalyse basieren. So sollen selektive homogene, heterogene und Bio-Katalysatoren gezielt hergestellt, umfangreich charakterisiert und hinsichtlich ihrer katalytischen Aktivität, Selektivität und Stabilität auch unter anwendungsrelevanten Bedingungen getestet werden. Bei den Biokatalysatoren handelt es sich um große Moleküle, z. B. Enzyme, die biochemische Reaktionen beschleunigen können. Sie spielen eine große Rolle in der Biotechnologie.
Gefördert wird das Projekt seit Mai 2009 durch die Sächsische Aufbaubank -Förderbank- aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Sachsen mit insgesamt etwa 1,65 Millionen Euro für eine Gesamtlaufzeit von drei Jahren. Es soll dazu beitragen, die Netzwerkbildung zwischen der Universität Leipzig und sächsischen Industrieunternehmen gezielt auszubauen und die Ansiedlung weiterer exzellenter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie neuer Verbund- und Industrieprojekte zu unterstützen.
Mentorinnen und Mentoren dieses Projektes sind Prof. Dr. Annette G. Beck-Sickinger, Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie, Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins, Prof. Dr. Roger Gläser, Prof. Dr. Berthold Kersting, Prof. Dr. Barbara Kirchner und Prof. Dr. Harald Krautscheid, alle Fakultät für Chemie und Mineralogie, sowie Prof. Dr. Frank-Dieter Kopinke, Department Technische Umweltchemie am Helmholtzzentrum für Umweltforschung Leipzig-Halle.



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